Wenn die Wolken weg sind, lichtet sich der Blick
Wenn die Wolken weg sind, lichtet sich der Blick

Martin Auer, "Die Leserin" - oder die Frage, wozu Literatur eigentlich gut ist

Martin Auers Kurzgeschichte wirft die Frage auf, was Lesen eigentlich ist und welche Möglichkeiten des Umgangs mit Literatur es gibt. Durchgespielt wird der Fall auf ansatzweise satirische Weise am Beispiel einer Kassiererin, die immer triviale Groschenromane liest und in dieser Traumwelt auch bleibt, als sie die reale erleben könnte.

In der Geschichte geht es um eine einfache Kassierin, deren eigentliches Leben daraus besteht, dass sie sich mit Hilfe von Romanen aus dem Bereich der Trivialliteratur bei jeder Gelegenheit in eine schönere Welt hineinträumt. Als sie dank eines Lottogewinns die Gelegenheit bekommt, ihre schönste Traumwelt, nämlich die der Südsee, wirklich zu erleben, tut sie dort nichts anderes, als was sie immer getan hat. Sie liest weiter entsprechende Romane.

Das Schöne an der Kurzgeschichte ist, dass sie einerseits Kritik übt daran, dass jemand statt wirklichen Lebens nur Abbilder von ihm zu sich nimmt. Andererseits ist die Frage, ob diese Frau nicht auf ihre Weise auch glücklich ist - vor allem gewinnt nicht jede Frau im Lotto - und dann ist es vielleicht wirklich besser, wenn man zumindest in einer Traumwelt glücklich ist.

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