Wenn die Wolken weg sind, lichtet sich der Blick
Wenn die Wolken weg sind, lichtet sich der Blick

Endlich Durchblick: Abitur 2017 in Deutsch

Hier finden Sie noch Informationen zum Abitur 2017, die wir einfach mal so stehen lassen, um die ganzen inhaltlich durchaus immer noch wertvollen Links nicht zu gefährden..

 

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Wir helfen hier, sich selbst zu checken. Was kann ich schon gut, wo gibt es noch Lücken. Außerdem geben wir Tipps zu praktischen Fragen, wie man am besten an möglichst viele Punkte kommt.

 

Einfach ausprobieren.

 

Wir können natürlich keine Garantie übernehmen - aber wir können die Chancen vergrößern, möglichst gut abzuschneiden.

Für die, die nur noch wenig Zeit haben:

 

Wer noch einmal für eine mögliche Deutsch-Abitur-Klausur üben möchte, kann das mit uns tun.

 

Auf der Seite:

https://www.endlich-durchblick.de/schnell-und-sicher-verstehen-gedichte-des-expressionismus/wolfenstein-städter/

zeigen wir, wie man ein Gedicht des Expressionismus sicher interpretieren kann.

 

Wer sich eher allgemein auf die Deutsch-Abi-Klausur vorbereiten will, sollte die folgenden Last-Minute-Hinweise beachten.

 

Weitere Hilfen zu anderen Themen gibt es weiter unten und auf den Unterseiten.

Überblick über die vorhandenen Themen:

 

  1. Zunächst allgemeine und methodische Vorbereitung

    Methodik: Optimale Vorbereitung auf das Abitur - allgemein
  2. Methodik: Analyse von Sachtexten, Stellungnahme und Erörterung
  3. Methodik: Analyse erzählender Texte (Epik, von der Kurzgeschichte bis zum Romanauszug)
  4. Methodik: Analyse von Gedichten (Lyrik)
  5. Grundwissen Drama und Analyse von Szenen

    Einzelne Sachthemen
  6. Spracherwerbstheorien
  7. Sprachgeschichtlicher Wandel
  8. Mehrsprachigkeit
  9. Epochenumbrüche
  10. Lyrik der Romantik
  11. Lyrik des Expressionismus
  12. Goethes Faust
  13. ...
  14. ...
  15. ...
  16. ...

Wir arbeiten uns hier Thema für Thema vor.

Wer spezielle Wünsche hat, kann sich gerne über das Kontaktformular an die Autoren wenden.

https://www.endlich-durchblick.de/kontakt/

 

Schritt 1: Sich einen Überblick verschaffen

 

Wer Erfolg haben möchte, braucht eine Strategie.

 

Und jede Strategie beruht auf zwei zentralen Säulen:

1. Der Raum - der zu bewältigen ist.

2. Die Zeit, die man zur Verfügung hat.

 

Am Ende braucht man eine Arbeitsplan, der beide Dinge zum gemeinsamen Ziel führt.

 

Schauen wir uns also als erstes am Beispiel von NRW den Bereih Zeit an.

Auswertung dieser Übersicht für die persönliche Prüfungsvorbereitung:

  1. Natürlich soll man grundsätzlich alles das beherrschen, was in dieser Tabelle steht. Spannend sind aber vor allem die rot markierten speziell für 2017 vorgesehenen Teile.
  2. Ansonsten ist es ein großes Problem für die Aufgaben-Ersteller des Ministeriums, wie sie von einigermaßen gleichartigen Voraussetzungen bei vielen verschiedenen Schulen und Lehrern ausgehen sollen.
  3. Am einfachsten kann das Problem wie folgt gelöst werden:
    1. ​Man nimmt ein Gedicht des Expressionismus - da hat man einen kurzen Text, der nach allgemein bekannten Verfahren interpretiert werden muss. Schwierig wird das mit dem "anderen historischen Kontext". Bei früheren Abiturprüfungen wurde hier noch sinnvollerweise Romantik oder moderne Lyrik angegeben. Es wird spannend zu sehen, wie das Ministerium verhindern will, dass die eine Schule intensiv Romantik gemacht hat und die andere eher moderne Lyrik. Hier konzentriert man sich am besten auf das, was man im Unterricht gemacht hat - und wir bauen hier das ein, was wir selbst für sinnvoll halten.
       
    2. Dann kann man gut etwas zum Faust machen, eine Szene eher nicht, den die könnte ja an einer Schule schon in einer Klausur gemacht worden sein. Also wird es wohl eher einen Sekundärtext dazu geben, dessen Thesen man dann am Drama überprüfen soll.
      Reizvoll könnte die Analyse einer Theaterkritik sein, in der eine spezielle Inszenierung überprüft wird. Das bietet dann auch zugleich einen Querbezug zum Medien-Thema.
       
    3. Eine filmische Umsetzung wird wohl aus praktischen Gründen nicht kommen. Dafür sind viele Schulen gar nicht eingerichtet.
       
    4. Ähnlich sieht es bei Kafkas "Die Verwandlung" aus.
       
    5. Bei "Mehrsprachigkeit" bleibt eigentlich auch nur noch diese Möglichkeit: Ein Text dazu mit einer Meinung, die man analysiert und zu der man Stellung bezieht. Natürlich könnte hier auch das Dauerthema "Sprachvarietäten" kommen.

 

Wie geht man am besten vor?

  1. Alle Klausuren raussuchen, die sich mit Themen des Abiturs beschäftigt haben.
  2. Die Hinweise und Tipps zusammenstellen, die vom Lehrer allgemein zu den Klaususren und speziell zu den eigenen Lösungen gegeben wurden.
    1. Nicht gleich losschreiben, sondern erst mal aus der Aufgabenstellung eine Lösung entwickeln und die in Stichworten auf Konzeptpapier entwickeln.
    2. ​Zum Beispiel: Texttransparenz herstellen, das heißt: Immer auf die entsprechenden Stellen im Text achten.
    3. Auf das Tempus der Analyse achten = Präsens
    4. usw.
  3. ​Alle Übersichten rauslegen, die sich mit den verschiedenen Themen des Abiturs beschäftigen. Meistens hat man vor den Klausuren schon mal so etwas angelegt, das sollte jetzt noch vorhanden sein.
     
  4. Sich möglichst bald mit anderen Abiturienten treffen, für die die gleichen Themenvorgaben gelten.
    1. Vorrang sollten natürlich Leute aus dem eigenen Kurs haben, weil ja schließlich der eigene Lehrer als erster die Klausuren korrigiert bzw. bewertet.
    2. Andererseits aber gelten bei den Abiturvorgaben allgemeine Richtlinien - und es gibt auch einen Zweitkorrektor. Außerdem können Gespräche mit Schülern aus anderen Kursen einem einen besseren Gesamtüberblick zu verschaffen.
  5. ​Aufgaben verteilen:
    1. ​Spracherwerbsmodelle. Hier geht es vor allem um gute Übersichten, die sich leicht lernen lassen.
    2. Sprachwandel: Was ist das? Welche Phänomene gibt es? Wie soll man damit umgehen?
    3. Aktueller Schwerpunkt 2017: Mehrsprachigkeit: Was ist das? Welche Varianten gibt es? Wie wirken sie sich aus? Was sind Vorteile von Mehrsprachigkeit, was sind ggf. auch Nachteile?
    4. Grundwissen Drama und Szenen-Analyse
    5. Faust: Inhalt, Struktur, Intention, künstlerische Eigenart, Interpretationsansätze, offene Fragen, Aktualitä+
    6. Grundwissen Epik, Erzähltechnik
    7. Kafka, Verwandlung: Inhalt, Struktur, Intention, künstlerische Eigenart, Interpretationsansätze, offene Fragen, Aktualität
    8. Grundwissen Lyrik und Analyse von Gedichten
    9. Expressionismus: (Literatur)Historischer Kontext, Eigenart, Themen, zentrale Beispiele
    10. Sachtexte und ihre Analyse: Kontext bzw. Kommunikationssituation, Thema, Gedankengang, Position, Eigenart zwischen wissenschaftlicher Sachlichkeit und weltanschaulicher / politischer Polemik
    11. Sprachliches Handeln im Kontext - am besten zu verknüpften mit dem Drama, aber auch in epischen Texten mit Bereichen szenischer Darstellung
    12. rhetorisch ausgestaltete Kommunikation - sehr gut an passenden Gedichten aufzeigbar
    13. Medien: Am ehesten kombinierbar mit Sprachwandel und Mehrsprachigkeit
    14. Filmische Umsetzung: Entfällt wohl aus praktisch-technischen Gründen
    15. Bühnen-Inszenierung: Was ist das überhaupt? Welche Varianten gibt es?
    16. Wiederholung der im Unterricht besprochenen Inszenierungen (vor allem Faust), um hier ggf. mit einer anderen vergleichen zu können, die in der Abiturklausur vorgegeben wird.

 

Aktueller Tipp:

In unserem "Register" wird alphabetisch alles aufgeführt, was wir haben - ist zwar noch im Aufbau, aber schon ganz nützlich. Einfach mal ausprobieren.

Kurz vor dem schriftlichen Abitur oder auch normalen Klausuren ist noch mal Endspurt angesagt. Dies E-Book hilft dabei. Zu bekommen ist es zum Beispiel hier.

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