Wenn die Wolken weg sind, lichtet sich der Blick
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Endlich Durchblick: Die Epoche der Romantik

Grundwissen Romantik allgemein

Das Folgende ist ein typischer Spickzettel, wie man ihn sich im Rahmen der Vorbereitung auf das Abitur zusammenstellt und - natürlich nicht in die Prüfung mitnimmt. Man hat ihn  so im Kopf, dass man auch unter Stressbedingungen sicher auf die Informationen zurückgreifen kann.

 

Wir präsentieren diese Übersicht hier einfach erst einmal und werden später zeigen, wie man sich das alles "mit System" merken kann.

  1. iterarische Epoche, die zum Ende des 18. Jh. einsetzt und in die erste Hälfte des 19. Jh. hineinreicht. Typische Vertreter sind etwa Joseph von Eichendorff („Sehnsucht“: „Es schienen so golden die Sterne, / Am Fenster ich einsam stand / Und hörte aus weiter Ferne / Ein Posthorn im stillen Land.“) oder Novalis („Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren / Sind Schlüssel aller Kreaturen, / Wenn die, so singen oder küssen, / Mehr als die Tiefgelehrten wissen“).
     
  2. Gefühle im Mittelpunkt, vor allem die Sehnsucht nach dem Unendlichen, dazu das Geheimnisvolle, das Wunderbare. Abgrenzung von der Epoche und den Grundideen der Aufklärung, Zuwendung zum Mittelalter, zum Teil auch dem (katholischen) Christentum.
     
  3. Historischer Hintergrund: Umwälzungen im Gefolge der Französischen Revolution, aber auch das aufkommende „Maschinen-Zeitalter“ der Industriellen Revolution. Dessen Rationalität wird abgelehnt. In gewisser Weise Rückzug aus den unabänderlichen wirtschaftlichen und sozialen Gegebenheiten ins eigene Ich und die Welt der Kunst. Das gilt nicht nur für die Literatur, sondern auch zum Beispiel für die Malerei, deren wichtigster Vertreter damals Caspar David Friedrich war.
     
  4. Wenig Verständnis für strenge Disziplin und Klarheit der Klassik; Ziel = eine „progressive Universalpoesie“ (Friedrich Schlegel), bei der sich alle Gattungen mischen, die Werke auch häufig „Fragmente“ (Bruchstücke) bleiben. Gemeinsamkeit mit der Zeit des Sturm und Drang: Interesse an den einfachen Menschen. Dementsprechend sammeln die Gebrüder Grimm auch „Volksmärchen“.
     
  5. Vorrang des Prozesses des dichterischen Schaffens aus der Phantasie heraus, weniger des fertigen Werkes.
     
  6.  „romantische Ironie“, der Verzicht auf eindeutige Festlegungen, das freie Spiel mit den Gegenständen und Formen der Kunst

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