Wenn die Wolken weg sind, lichtet sich der Blick
Wenn die Wolken weg sind, lichtet sich der Blick

Was ist Sprache überhaupt? Einfach erklärt und veranschaulicht ...

Wir fangen hier mal mit einem Schaubild an, weil das einfach schöner aussieht.

Leichter verständlich wird es natürlich, wenn man erst die Erklärungen weiter unten durchliest.

Sollte doch noch etwas unklar bleiben, einfach über das Kontaktformular an die Autoren wenden und sich beschweren ;-) oder noch etwas ergänzen.

  1. Situationen:
    Am besten fängt man mit Situationen an, in denen Sprache verwendet wird. Dann merkt man, dass es sich um Wörter handelt, die nach bestimmten Regeln zu Sätzen verbunden werden. Im Englischen ist das etwa die Subjekt-Prädikat-Objekt-Regel. Im Deutschen steht das Prädikat bei den Satzgliedern immer an der zweiten Stelle – und helfen wird mit dem Dativ verbunden.
     
  2. Ziele und Funktionen von Sprache – nach außen
    Dabei gibt es verschiedene Ziele, die damit verfolgt werden. Am ehesten fällt einem wohl ein, dass man andere über etwas informieren will. Da ruft man kurz an, um mitzuteilen, dass eine Veranstaltung ausfällt oder woanders stattfindet.
     
  3. Nach innen:
    Aber Sprache hat noch eine weitere wichtige Funktion, man verschafft sich nämlich Klarheit. Früher hat man gesagt: Etwas auf den Begriff bringen – dabei begreift man eben etwas genau, indem man das richtige Wort dafür verwendet. Man fragt sich, was ein Mitschüler etwa macht, wenn er nicht mit dem Lernen beginnt, sondern immer nur sagt: „Ich schaff das schon“. Irgendwann hat jemand für eine solche Verhaltensweise das Wort „sich selbst betrügen“ geschaffen.
     
  4. „Sprechen ist immer neu!“
    Man sieht daran wieder, dass Sprache ein lebendiges System ist, bei dem ständig neue Wörter geschaffen werden – und andere auch verschwinden, aber das ist hier nicht so wichtig. Ein kluger Mann hat das mal einfach so formuliert: „Sprechen ist immer neu.“ Es gibt die Sprache zwar in Wörterbüchern und Grammatiken – aber die verändern sich ständig, wenn die Verwender der Sprache sie verändern.
     
  5. Sprache „spricht an“:
    Eine weitere Funktion von Sprache ist auch, andere in eine bestimmte Stimmung zu versetzen, zum Beispiel in der Halbzeitpause noch mal richtig zu motivieren, den Rückstand aufzuholen und den Gegner doch noch zu besiegen.
     
  6. Gedächtnis und Gemeinschaft:
    Am wichtigsten ist wohl, dass Sprache über mündliche Weitergabe früher oder heute vor allem über die Schrift Erfahrungen, Geschehnisse, aber auch Gedanken festhalten und manchmal auch zu festen Vorstellungen verdichten kann. Das heißt, über Sprache wird auch ein besonderes Gemeinschaftsgefühl geschaffen, das man Identität nennt. Typisch dafür sind etwa die griechischen Sagen oder die Fangesänge heutiger Fußballvereine. Es kann aber auch sein, dass ein verliebtes Paar sich ein Motto sucht und in die Ringe eingravieren lässt. Sie sind dann gewissermaßen doppelt verbunden – über die Ringe, aber auch über gemeinsame Vorstellungen und Ziele.
     
  7. Zusammenfassung:
    Versuchen wir am Ende mal, alles zusammenzufassen: Sprache ist ein System von Wörtern und Regeln, mit deren Hilfe Klarheit der Gedanken geschaffen und diese und andere Informationen weitergegeben werden kann – sowohl in konkreten Situationen als auch in größeren Gemeinschaften und über größere Zeiträume hinweg.
     
  8. Ausblick: Es gibt viele Sprachen:
    Natürlich sollte am Ende noch erwähnt werden, dass es viele verschiedene Sprachen gibt, diese also eigentlich „willkürlich“ sind. Das merkt man spätestens dann, wenn eine Gruppe von Menschen sich eine Geheimsprache ausdenkt und diese benutzt.

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