Wenn die Wolken weg sind, lichtet sich der Blick
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Lehrerabitur und Zentralabitur im Vergleich

Beim schriftlichen Abitur muss unterschieden werden zwischen dem Lehrerabitur und dem Zentralabitur. Im ersteren Falle muss der Lehrer sich zwar an Vorgaben halten, die auch überprüft werden, aber er kann in diesem Rahmen die Abiturvorschläge frei gestalten. Beim Zentralabitur werden sie von einer mehr oder weniger geheimen Kommission erstellt, was einige interessante Konsequenzen hat.

Erläuterung des Schaubildes:
Beim Lehrer-Abitur kann auf den gemeinsamen Unterricht und auch die „gemeinsam“ geschriebenen Klausuren zurückgegriffen werden. Die müssen die Vorgaben des Ministeriums beachten, enthalten aber auch Spielräume. Die entsprechenden Schwerpunkte können im Idealfall von Schülern und Lehrer gemeinsam bestimmt werden.
Natürlich spielen auch spezielle Lehrer-Interessen und –vorlieben eine Rolle.
Aber auf die kann man sich eben auch einstellen.

Beim Zentralabitur arbeitet da irgendwo eine mehr oder weniger im Verborgenen eine Kommission, die sich natürlich auch an die Vorgaben halten muss, aber eben auch eigene Erfahrungen einbringt.
Ihr Problem ist, dass sie Aufgaben für alle Schüler des Landes entwerfen muss und nicht weiß, was jeweils an Unterricht gemacht worden ist und welcher Level dort erreicht wurde.
Schon bei den Lernstandserhebungen wird vorsichtig zwischen Schulen mit günstigeren Lernvoraussetzungen und solchen unterschieden, in denen das Erreichen hoher Ziele für alle Schüler aus unterschiedlichsten Gründen schwieriger ist.
Das wird zwar nicht offiziell beim Abitur zugegeben und berücksichtigt. In der Praxis wird sich das Niveau aber in der Fläche eher absenken, weil man ja keine schlechten Ergebnisse in bestimmten Schulen oder Schultypen haben möchte.
Viele Schüler sind vielleicht aber auch froh über das Zentralabitur, weil sich dabei spezielle Anforderungen und Vorlieben ihres Lehrers weniger auswirken können.

Am Ende werden also Aufgaben erstellt, die möglichst für alle Schüler des Landes lösbar sind. Bei den Texten muss darauf geachtet werden, dass möglichst keine Schüler diese schon im Unterricht oder gar in Klausuren hatten. Deshalb wird man auf möglichst „exotische“, also im normalen Unterricht eher „abgelegene“ Texte zurückgreifen.

 

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