Wenn die Wolken weg sind, lichtet sich der Blick
Wenn die Wolken weg sind, lichtet sich der Blick

Infos zur literarischen Epoche des Barock

Die Zeit des Barock - harte Gegensätze in schrecklichen Zeiten (1600-1720)
 

Die Epoche, in der die deutsche Literatur eigentlich beginnt, weil die Sprache in „Sprachgeselschaften“ regelrecht gepflegt wird, ist zugleich eine Zeit harter Gegensätze: Auf der einen Seite wird die Schönheit des Lebens dargestellt, auf der anderen Seite ist diese von Vergänglichkeit bedroht. Dabei geht es häufig gar nicht um „normales Sterben“, sondern um Mord und Totschlag, denn das 17. Jahrhundert ist vor allem auch durch die schrecklichen Gräuel des Dreißigjährigen Krieges gezeichnet.

Viele der Gedichte enden mit einer religiösen Mahnung. Sehr konkret wird dabei in dem Gedicht „Tränen des Vaterlandes“ der Dichter Andreas Gryphius: Alles sei durch den Krieg zerstört, aber noch schlimmer sei, dass viele auch noch ihren Glauben verloren hätten.

Und in einem zweiten Gedicht stellt derselbe Dichter über Krieg und Zerstörung hinaus fest: „Es ist alles eitel“ (wertlos) und kein Mensch interessiere sich für das, „was ewig ist“.

Aus all dem Schrecklichen, das sie inhaltlich beschreiben, retten sich die Dichter gewissermaßen in die sehr strenge Form des Sonetts, die immer aus zwei Vierzeilern und zwei Dreizeilern besteht und ein besonderes Versmaß, den Alexandriner, ein sechshebiger Jambus mit einer Zäsur (Trennung) in der Mitte:
„Du siehst, wohin du siehst - - - - - nur Eitelkeit auf Erden.“

Aktueller Tipp:

In unserem "Register" wird alphabetisch alles aufgeführt, was wir haben - ist zwar noch im Aufbau, aber schon ganz nützlich. Einfach mal ausprobieren.

Kurz vor dem schriftlichen Abitur oder auch normalen Klausuren ist noch mal Endspurt angesagt. Dies E-Book hilft dabei. Zu bekommen ist es zum Beispiel hier.

<< Neues Textfeld >>

Zur Entspannung vor den Sommerferien - oder auch in der Vertretungsstunde:

Das ideale Quiz für den Deutschunterricht gibt es hier!

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Schnell durchblicken - So einfach kann es gehen - Impressum