Wenn die Wolken weg sind, lichtet sich der Blick
Wenn die Wolken weg sind, lichtet sich der Blick

Die literarische Epoche der Klassik

Die Zeit der Klassik:

Streben nach Humanität und Harmonie (1786-1805)

 

Alles hat seine Zeit – die Dichter des „Götz“ und der „Räuber“ blieben nicht ewig „Stürmer und Dränger“. Vor allem Goethes Italienreise veränderte ihn. Er orientierte sich jetzt an den Vorstellungen der alten Römer und Griechen, so wie er sie verstand. Das beste Beispiel ist sein Drama „Iphigenie auf Tauris“, in dem es um eine griechische Königstochter geht, die unter Barbaren leben muss und diese langsam zum Guten hin verändert. Als sie sich aber weigert, König Thoas zu heiraten, will der die Menschenopfer wieder einführen – und damit gerät Iphigenies Bruder Orest, der gefangengenommen worden ist, in tödliche Gefahr. Typisch für die Klassik ist die sehr idealisierte Lösung (Goethe selbst nennt seine Iphigenie „verteufelt human“): Iphigenie flieht nicht einfach mit ihrem Bruder, sondern spricht offen mit Thoas – und dieser lässt sie gemeinsam ziehen.

Man sieht, die Klassiker glaubten an Ideale, an die Möglichkeit der Erziehung und Bildung des Menschen. Schillers Ideal ist die „schöne Seele“, ein Mensch, der seine Pflicht und seine Neigung, also das, was er tun muss, und das, was er tun will, in Übereinstimmung bringt. Ein Weg dorthin war eine „ästhetische Erziehung“ – zum Beispiel durch das Theater.

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