Wenn die Wolken weg sind, lichtet sich der Blick
Wenn die Wolken weg sind, lichtet sich der Blick

Die literarische Epoche des Sturm und Drang

Die Zeit des „Sturm und Drang“:
Gefühlsstürme und aufrührerische Gedanken (1767-1785)

 

Eine „Hochzeit“ der deutschen Literaturgeschichte ist die Zeit Goethes und Schillers. In ihrer „frühen“ Zeit, d.h. in den 70er und 80er Jahren  des 18. Jahrhunderts sind sie wahre „Stürmer und Dränger“. Goethe schreibt zum Beispiel das Stück „Götz von Berlichingen“, in dem ein Ritter als starker Kerl präsentiert wird. Berühmt ist das Götz-Zitat, da wird kein Blatt vor den Mund genommen. In seinem „Werther“ zeigt er die Gefühlsstürme eines jungen Mannes, der hoffnungslos in ein bereits verlobtes Mädchen verliebt ist. Am Ende erschießt er sich – so ein Selbstmord war ein Skandal zu der Zeit. Auch ein gutes Beispiel für den „Sturm und Drang“ ist Goethes Faust, der wissen will, „was die Welt/im Innersten zusammenhält“, und dafür bereit ist, alles zu riskieren – eigentlich ein sehr jugendgefährdendes Drama.

Goethes Dichterfreund Schiller verfasst mit „Die Räuber“ ein Drama, in dem es um einen „edlen Verbrecher“ mit einem ungeheuren Drang nach Freiheit. Im Drama „Kabale und Liebe“ wird das verkommene Herrschaftssystem der damaligen Zeit heftig kritisiert.

Typische Gedichte der Zeit

 

Goethe, Willkommen und Abschied

Deutlich wird hier die Intensität einer Liebesbeziehung, eingebettet in die Natur.

 

Goethe, Prometheus

Absage an jede Art von Fremdbestimmung, der Mensch als "alter deus", als jemand, der auch Gott ist und etwas erschaffen kann.

 

Goethe, An Schwager Kronos

Triumph des Menschen sogar gegenüber den Göttern

 

Friedrich Leopold Graf zu Stolberg, Die Freiheit

Deutlich wird hier die Bereitschaft zum Aufstand, zur Selbstständigkeit, verbunden auch mit patriotischer Begeisterung.

 

Gottfried August Bürger, Der Bauer an seinen durchlauchtigsten Tyrannen

Überaus deutliche Abrechnung mit einem Herrscher, der seine Pflichten gegenüber den Untertanen verletzt

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