Wenn die Wolken weg sind, lichtet sich der Blick
Wenn die Wolken weg sind, lichtet sich der Blick

Gedichte des Expressionismus - schnell und sicher verstehen

So findet man das passende Gedicht:


Wer zu einem bestimmten Themenbereich des Expressionismus den passenden Text sucht, dem werden hier entsprechende Vorschläge gemacht - natürlich gleich auch mit optischer Bearbeitung. Damit übt man zugleich das schnelle und sichere Interpretieren von Gedichten.

 

Das E-Book gibt es zum Beispiel hier bei Amazon.

Beispiel für die grafische Aufbereitung von Gedichten:

So geht es viel leichter - einmal eine Variante nur mit Farben und Verbindungslinien, weiter unten dann noch eine mit Kommentaren.

 

Näheres dazu weiter unten und auf der dort angegebenen speziellen Seite für die Last-Minute-Vorbereitung!

Für Schüler:

Ein neuer, sicherer Weg zur Interpretation:

Zunächst einmal wollen wir denen helfen, die mit Gedichten wenig anfangen können. Und wenn es dann auch noch um eins aus der Zeit des Expressionismus geht, wird es noch schwieriger.

 

Wir haben ein Verfahren entwickelt, das ziemlich sicher zum Erfolg führt, weil es induktiv, hermeneutisch vorgeht und sich auch grafische Anschaulichkeit bietet.

 

  • Induktiv = über die Sammlung und Ordnung von Beobachtungen und Ideen
  • hermeneutisch = Absicherung und Optimierung erster Eindrücke
  • grafische Anschaulichkeit: Wir markieren wichtige Stellen in den Gedichten farbig und verweisen auf Zusammenhänge

Einfach auf den Unterseiten die Tipps und Infos zu dem jeweiligen Gedicht anschauen.

 

Unser besonderes Angebot:
Sollte ein Gedicht nicht dabei sein: Über das Kontaktformular kann man seine Wünsche an die Autoren herantragen. Wir können nichts garantieren, nutzen aber gerne Anregungen und sind dann auch ziemlich schnell. Einfach mal ausprobieren.

 

Aktuell: Last-Minute-Tipps zur Klausurvorbereitung

Auf dieser Seite gibt es auch noch Tipps, wenn man ganz wenig Zeit hat und trotzdem bei einer schriftlichen Arbeit viel erreichen will.

Für Lehrer:

Ein schneller Weg zum passenden Gedicht:

Sie suchen ein Gedicht aus der Zeit des Expressionismus, das möglichst gut "passt" - etwa beim Thema oder in der Art der Darstellung:

 

Da hilft unsere systematische Übersicht, die nach Themen geordnet ist und jeweils kurz etwas zur Eigenart des jeweiligen Gedichtes sagt.

 

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Überblick über die hier vorgestellten Gedichte:

 

Diese Seite ist noch im Aufbau - von daher: Nicht über vorläufige Zwischenstände wundern und immer wieder mal nachschauen :-)

 

Bereich: Grundsätzliches - die Dichter über sich selbst

  • Herrmann-Neiße, Der Zauberkünstler
    Die Dichter des Expressionismus haben sich nicht nur mit der Welt beschäftigt, sondern durchaus auch mit ihrer eigenen Existenz als Künstler. In diesem Gedicht geht es um das Problem, dass der Profi ein Staunen produziert, das er selbst nicht mehr empfinden kann.
  • Stadler, Form ist Wollust

Sehr schönes Beispiel dafür, wie die Dichter des Expressionismus ähnlich wie die des Sturm und Drang sich über alle formalen Regeln der Kunst hinwegsetzen wollen. In fast schon romantischer Weise wollen sie "in alle Weiten drängen" und ihr Leben "mit Erfüllung tränken". Das hätte wohl auch Goethes Faust gefallen.
Lichtenstein, Alfred: Punkt
Eine Verbindung von negativer Sicht der Stadt mit deren Auswirkungen auf den Sprecher mit der Perspektive eines individuellen und allgemeinen Untergangs

Bereich: Die Stadt

  • Heym, Georg: Der Gott der Stadt
    Dieses berühmte Gedicht zeigt eine Übermacht, der man sich massenhaft gerne unterwirft.
  • Heym, Die Stadt im Vergleich zu Eichendorff, In Danzig
    Heyms Gedicht ist gut zur Einführung zu verwenden. Vor allem, wenn man es mit dem romantischen Gedicht von Eichendorff vergleicht.
  • Lichtenstein, Alfred: Punkt
    Eine Verbindung von negativer Sicht der Stadt mit deren Auswirkungen auf den Sprecher mit der Perspektive eines individuellen und allgemeinen Untergangs
     
  • Rilke, Denn Herr, die großen Städte sind:
    In dem Gedicht wird auf ganz eigene Weise ein menschliches Leben präsentiert, das seine eigentliche Bestimmung verfehlt.
     
  • Schickele, Großstadtvolk:
    Hier geht es um die Frage, wie die Menschen mit der sie bedrückenden Stadtwelt umgehen sollen: Sollen sie einfach nur weggehen und sich woanders eine bessere Welt aufbauen - oder sollen sie die Stadt und damit auch ihre Macht in einem revolutionären Akt übernehmen?!.

Gedichte zum Thema "Menschen" aus der Zeit des 'Expressionismus

 

Zunächst eine grafische Übersicht über wichtige Vertreter aus dem Themenbereich.

Oben sind Gedichte noch einmal aufgenommen worden, die schon beim Thema "Stadt" behandelt worden sind.

 

Unten kommen dann Gedichte, die in besonderer Weise hierhin gehören.

 

Noch weiter unten gibt es dann auch eine Listen-Übersicht mit den zugehörigen Links zu den Texten und erläuternden Hinweisen.

Bereich: Menschen

Das Gedicht zeigt, was passiert, wenn die Menschen mit etwas Ungewöhnlichem, Unheimlichen, in diesem Falle: dem Erscheinen eines Kometen, konfrontiert werden. Fast wie im Mittelalter werden Epidemien damit in Verbindung gebracht, aber bald geht es ganz allgemein um die Themen Sterben und Untergang.

Es geht um das Gedicht "Reise ins Elend" von Yvan Goll. In ihm geht es um die Erfahrung der Einsamkeit - das Scheitern aller Versuche, von Lebewesen zu Lebewesen Kontakt aufzunehmen.

  • Lichtenstein, Alfred: Punkt
    Eine Verbindung von negativer Sicht der Stadt mit deren Auswirkungen auf den Sprecher mit der Perspektive eines individuellen und allgemeinen Untergangs
  • Stramm, August, Schwermut
    Ähnlich wie in "Patrouille" wird in sehr verkürzter, additiver Wortartistik das im Titel ausgedrückte Gefühl präsentiert.
  • Zech, Paul, Fabrikstraße Tags
    Der Titel macht schon den Zusammenhang deutlich. es geht dabei besonders auch um die Auswirkungen auf die Menschen. Interessant am Ende die religiösen Bezüge.
  • Schickele, Großstadtvolk:
    Hier werden die Menschen aufgefordert, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen, einfach ihre große Zahl und ihre Entschlossenheit zu nutzen..
  • Wolfenstein, Bestienhaus
    Das Gedicht zeigt am Besuch eines Tiergeheges, dass der Mensch möglicherweise in seiner modernen Welt stärker eingesperrt ist als die wilden Tiere. Sie haben ihre wilde Natürlichkeit zumindest in seiner Fantasie weitgehend behalten.

Bereich: Arbeitswelt, Industrie, Fabrik

  • Zech, Paul, Fabrikstraße Tags
    Der Titel macht schon den Zusammenhang deutlich. es geht dabei besonders auch um die Auswirkungen auf die Menschen. Interessant am Ende die religiösen Bezüge.
     
  • Schickele, Großstadtvolk:
    Dieses Gedicht beschreibt sehr gut all das, was von der modernen Stadt- und Industriewelt ausgeht, setzt aber eher den Akzent auf den revolutionären Umgang der Menschen damit.
     
  • Stadler, "Fahrt über die Kölner Rheinbrücke bei Nacht"
    Am Beispiel einer Eisenbahnfahrt über eine Brücke wird gezeigt, wie sich das mitreisende lyrische Ich immer mehr mitreißen lässt, in einen regelrechten Begeisterungstaumel gerät.

     
  • van Hoddis, Morgens
    Ein Gedicht, das sehr gut die Spannung zwischen einem natürlichen Leben und einem in der industriellen Arbeitswelt deutlich werden lässt.
     
  • Paul Zech, Zwei Wupperstädte
    In zwei, von der Zielrichtung her parallelen Gedichten beschreibt Paul Zech "zwei Wupperstädte", also Orte, die im Rahmen der Industrialisierung schon sehr früh eine spezifische Fabrikwelt präsentiert haben.
     
  • Georg Trakl, Vorstadt im Föhn
    Trakl macht in diesem Gedicht sehr schön deutlich, wie ein warmer Wind auch in einer sehr ärmlichen und schmutzverseuchten Umgebung Menschen kurzzeitig dazu bringen kann, sich in die Vergangenheit oder auch in andere Welten hinwegzuträumen.
Übersicht: Gedichte des Expressionismus zum Thema "Liebe"
Übersicht Liebe 3.pdf
PDF-Dokument [1.5 MB]

Bereich: Beziehungen/Liebe

  • August Stramm, Trieb
    Liebe wird hier fast nur in Verben dargestellt, die all das ausdrücken, was zu Sexualität und Erotik gehört. Das ganze Gedicht wirkt wie eine im wahrsten Sinne des Worts "Verb-alisierung" des Titels.
     
  • Ernst Wilhelm Glotz, Wir fanden Glanz
    Das Gedicht "Wir fanden Glanz" von Ernst Wilhelm Glotz macht auf sehr ungewöhnliche Weise die Intensität einer Liebesbeziehung sichtbar,  in Gemeinsamkeit, Lust und auch Schmerz.
     
  • Franz Werfel, Blick - Begegnung

Ein Gedicht, das das schnelle Aufflammen der Liebe zeigt, dann die Unentschlossenheit nach dem ersten Enthusiasmums, die Verschiebung auf eine Zukunft, die dann nicht mehr kommt.

 

Ein Liebesgedicht, das in der Spätphase des Expressionismus entstand (1919) und in vielem sehr modern wirkt. Modernität muss also für uns nicht immer verstörend sein, sie kann uns auch schon vor langer Zeit sehr nahe gekommen sein.

 

Dieses relativ lange Liebesgedicht geht aus von einer anscheinend sehr attraktiven körperlichen Besonderheit der Geliebten und entwickelt von dort aus vielfältige Ideen, mit ihr gemeinsam in neue Tiefen und Weiten zu gehen, fernab  von "Helle und Qual und Tag".
Aber neben gemeinsamen Glücksvisionen stehen auch die Suche nach ihrer Liebe und am Ende ein "braunes Blatt", das wohl für das Ende steht.

 

  • Klabund, Geliebte - mit Möglichkeit des Vergleichs mit einem Brecht-Gedicht
    Das Gedicht thematisiert die Angst vor dem Tod – in diesem Falle der Geliebten, ausgelöst durch besondere Umstände. Das Lyrische Ich hat ganz plötzlich in der Nacht das Gefühl, dass die Frau neben ihm tot sein könnte oder sterben wird. Das verstärkt sich dann im Verlauf des Gedichtes so sehr, dass es sich bereits vorstellt, wie ihr Sarg aus dem Haus getragen wird.
    Das Besondere ist der Rücksprung in die Wirklichkeit und ein noch intensiveres Ausleben der aktuell noch möglichen Beziehung
    .
     
  • Klabund, Fünf Mark

Das Gedicht beschreibt das Schicksal einer jungen Prostituierten, für die das Lyrische Ich anscheinend eine gewisse Sympathie empfindet. Selbst ihr "Schatz", wohl ihr Zuhälter, wirft ihr am Ende zumindest einmal die immer verlangten "Fünf Mark" als "Wehrzehrung" für die "Fahrt ins Dunkel" mit ins Grab.

 

Das Gedicht thematisiert auf ironische Weise die Sehnsüchte junger Mädchen, die sich abends aus dem Haus schleichen, um das Leben zu genießen, bevor es „zerrinnt“ (04).

Das Problem dabei ist, dass sie sehr romantischen Vorstellungen erliegen, mit denen sie eigentlich nur das Opfer „lüsterner“ Männer werden können.
.

Bereich: Natur

Präsentiert wird ein Frühjahr, das nicht funktioniert, keinen Aufbruch bringt und keine Hoffnung auf Ernte.

Der besondere Reiz dieses Gedichtes besteht im Versuch, das, was in der Natur zu sehen ist, in einer voll ausgereizten Sprache auszudrücken.

Auch hier wird Sprache wieder extrem genutzt: Diesmal geht es um verschiedene Wetterphänomene und ihre Auswirkungen auf die Natur..

 

Hier wird schön deutlich, wie in der Romantik und wie im Expressionismus mit Einsamkeit umgegangen wurde..

 

Eine Fülle assoziativer Eindrücke und Gedanken zum Thema "Herbst".

 

Dieses Gedicht zeigt die große Aufbruchbereitschaft, die mit dem Frühling verbunden sein kann - auch die Bereitschaft zum Risiko. Damit gibt es Parallelen zu Eichendorffs Gedicht "Frische Fahrt".

Hier findet ein Aufbruch statt, der erstaunlicherweise in erster Linie die Dinge betrifft, während die Menschen ihn nur einfach hinnehmen und am Ende wie reife Früchte "fallen", was immer das im Einzelnen heißen mag.

Dieses Gedicht ist besonders interessant, weil es zum einen bereits im Titel die Elemente Herbst (= Niedergang, Verfall) und Einsamkeit miteinander verknüpft. Dazu kommt der Versuch, sich in dieser Situation so etwas wie eine Parallelwelt des Besseren, der "alten Sagen" oder auch des "still Bescheiden"(s) zu bewahren, was aber am Ende scheitert.

Das Phänomen des 'Sonnenuntergangs wird hier auf sehr unterschiedliche Weise bearbeitet. Beim Expressionisten geht es in Richtung Tod und Untergang. Der Romantiker präsentiert individuelles Liebesleid und die Möglichkeiten des Umgangs damit.

Dieses auch sehr bekannte Gedicht verbindet die Schrecken des Krieges mit der Natur und der Perspektive des Untergangs.

Dieses auch sehr bekannte Gedicht verbindet die Schrecken des Krieges mit der Natur und der Perspektive des Untergangs.

In diesem Gedicht taucht das Bild der Baumwelt auf, die im Unterschied zur Menschenwelt zumindest den Weg nach oben eröffnet. Letztlich sollen die Menschen sich aber mehr nehmen, nämlich auch ihre Bewegungsfreiheit. Soweit der Dichter Dehmel, der von Schickele zitiert wird.

  • Wolfenstein, Bestienhaus und Rilke, Der Panther
    Das Gedicht von Rilke ist ziemlich bekannt und zeigt auf beeindruckende Weise das Leiden eines wilden Tieres, das alle seine Fähigkeiten nicht ausleben kann.
    Wolfensteins Gedicht geht ebenfalls von einem Erlebnis in einem Zoo oder Tiergehege aus, konzentriert sich aber auf das Erleben des Besuchers. Er selbst fühlt sich "umgittert".  Er ist am Ende "eingesperrt in ihrem freien Kreise", worauf sich das auf die Tiere bezieht, die immer noch Freiheit verkörpern und in seiner mitfühlenden Fantasie zumindest noch ihre Wildheit behalten haben.

Bereich: Dämmerung und Verfall

Dieses Gedicht beginnt noch recht friedlich, allerdings steht dann der Moment im Vordergrund, an dem das umkippt in einen Zustand des Verloren-Gehens.

Anders als im Gedicht "Verfall" steht hier das Kranke, Todgeweihte ganz im Vordergrund.
 

Bereich: Die Schockwelt des Hässlichen

Am Beispiel einer Anstalt für Geisteskranke wird deren trauriges Leben gezeigt. Erschreckend ein plötzlicher Ausbruch von Gewalt, dem ein Arzt zum Opfer fällt.

Eins der berühmten Gedichte, in denen tote Menschen plötzlich in einem ganz besonderen Licht erscheinen. Hier geht es um einen ertrunkenen Bierkutscher, dem jemand eine kleine Blume zwischen die Zähne geklemmt hat. Dies regt den Gerichtsmediziner zu ganz eigenen Überlegungen an.
 

Bereich: Weltuntergang - Apokalypse

 

Das Gedicht zeigt, was passiert, wenn die Menschen mit etwas Ungewöhnlichem, Unheimlichen, in diesem Falle: dem Erscheinen eines Kometen, konfrontiert werden. Fast wie im Mittelalter werden Epidemien damit in Verbindung gebracht, aber bald geht es ganz allgemein um die Themen Sterben und Untergang.

Ein Klassiker, wenn es um die Beschreibung des sich anbahnenden Untergangs geht. Zudem wird noch mit grotesken Zusammenstellungen gearbeitet.
Lasker-Schüler, Else: Weltende

  • Ganz anders geht dieses Gedicht an das Thema heran. Hier findet sich eher Melancholie und der Versuch, sie in liebender Gemeinsamkeit zu ertragen - wenn auch ohne viel Hoffnung.
  • Lichtenstein, Alfred: Punkt
    Eine Verbindung von negativer Sicht der Stadt mit deren Auswirkungen auf den Sprecher mit der Perspektive eines individuellen und allgemeinen Untergangs
  • Trakl, Georg: Grodek
    Dieses auch sehr bekannte Gedicht verbindet die Schrecken des Krieges mit der Natur und der Perspektive des Untergangs.
     

Bereich: Krieg

In diesem Gedicht mit seinen für August Stramm typischen Veränderungen der Sprache im Wortschatz und im Satzbau wird die Situation einer Geburt mit der Gefahr des Krieges verbunden.
 

Das Gedicht hat viel Ähnlichkeit mit "Der Gott der Stadt" - nur dass eben hier in viel höherem Maße Tod und Zerstörung thematisiert werden. Stärker wird die Erstarrung der Menschen angesichts des Unheils herausgestellt, das schließlich sogar in eine Art Selbstopferung mündet.
 

Dieses auch sehr bekannte Gedicht verbindet die Schrecken des Krieges mit der Natur und der Perspektive des Untergangs.
 

Das Gedicht scheint klar gegen Kriegspropaganda einzutreten, ist dann aber selbst sehr stark schwarz-weiß gemalt und vor allem unkonkret.
 

  • Lichtenstein, Alfred: Jetzt tut man mir nichts mehr beim Militär Leiden eines Zivilisten am Militärdienst, vor allem angesichts des Übergangs vom Ausbildungsdrill zur tödlichen Realität
     
  • Stadler, Ernst: Der Aufbruch
    Dieses Gedicht zeigt auf beeindruckende Weise die Mehrdimensionalität des "Aufbruch"-Denkens der Expressionisten: Unzufriedenheit mit der Gegenwart, Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen, auch wenn es blutig enden könnte, Hoffnung, sogar dabei noch Erfüllung zu finden.
  • Schickele, Großstadtvolk:
    Hier geht es um den Aufruf zur Revolution - offen bleibt dabei, wie sehr man dabei auch die "mordglänzenden Schienen" nutzen soll.

     

 

Bereich: Aufbruch und Hoffnung auf Neues

  • Stadler, Ernst: Der Aufbruch
    Dieses Gedicht zeigt auf beeindruckende Weise die Mehrdimensionalität des "Aufbruch"-Denkens der Expressionisten: Unzufriedenheit mit der Gegenwart, Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen, auch wenn es blutig enden könnte, Hoffnung, sogar dabei noch Erfüllung zu finden.
     
  • Stramm, August, Vorfrühling
    Der besondere Reiz dieses Gedichtes besteht im Versuch, das, was in der Natur zu sehen ist, in einer voll ausgereizten Sprache auszudrücken.
     
  • Schickele, Großstadtvolk:
    Das Gedicht enthält einen deutlichen Aufruf, aufzustehen, sich zu wehren und den bisherigen Machthabern ihre Macht zu nehmen. Im Unterschied zu anderen Gedichten geht es hier nur um den Akt der Befreiung, nicht schon den der Gestaltung einer besseren Zukunft.
     
  • Henckell, Karl, Aufschwung:
    Das Gedicht macht deutlich, dass die Unterdrückten noch zusätzlich das Problem hatten, dass sie "betrogen" wurden durch die falschen Versprechen der Religion. Am Ende steht der Appell, jetzt die Befreiung selbst in die Hand zu nehmen.
     
  • Ernst Wilhelm Lotz, "Aufbruch der Jugend"

    Das Gedicht "Aufbruch der Jugend" von Ernst Wilhelm Lotz ergeht sich in rasanten Bildern eines plötzlichen Loszugs, dem bald die alten Mächte zum Opfer fallen.

    Am interessantesten am Ende die quasireligiösen Messias-Vorstellung mit dem Anspruch, "leuchtende neue Welten" zu erschaffen.

  • Klabund, Der neue Mensch

    Hier handelt es  sich um ein Gedicht aus der Zeit des Expressionismus, das die ganze Begeisterung für Veränderungen und einen Neuanfang zeigt.

    Zugleich werden aber auch die Grenzen eines solchen Ansatzes deutlich, wenn er vor allem enthusiastisch ist, dafür überhaupt nicht konkret und praktisch.

Bereich: Gott - Transzendenz

  • Heym, Georg: Der Gott der Stadt
    Dieses berühmte Gedicht zeigt zunächst einmal eine Übermacht, der man sich massenhaft gerne unterwirft. Dabei gibt es aber vielfältige religiöse Bezüge.
  • Zech, Paul, Fabrikstraße Tags
    Der Titel macht schon den Zusammenhang deutlich. es geht dabei besonders auch um die Auswirkungen auf die Menschen. Interessant am Ende die religiösen Bezüge.

 

Bereich: Formexperimente

  • Stramm, August, Schwermut
    Ähnlich wie in "Patrouille" wird in sehr verkürzter, additiver Wortartistik das im Titel ausgedrückte Gefühl präsentiert.

Bereich: Vergleich Expressionismus - Romantik

Die Sammlung wird fortgesetzt - wir erfüllen auch im Rahmen des Möglichkeiten Wünsche, einfach über das Kontaktformular an die Autoren wenden.

Unser Angebot:

 

Da wir selbst am meisten lernen und schaffen, wenn wir entsprechende Anregungen bekommen.

Einfach über das Kontaktformular melden, wenn es Probleme mit einem Gedicht gibt. Wie gesagt: Zur Zeit arbeiten wir vor allem an Gedichten des Expressionismus, weil das in den Jahren 2017-2019 im NRW-Abitur eine Rolle spielt - aber die Technik lässt sich auf alle Gedichte übertragen.

 

Wichtig ist nur: Uns geht es nicht um eine germanistische Interpretation, sondern um eine "menschliche", d.h.: Wir wollen zeigen, was ein ganz normaler Mensch bei der Lektüre eines Gedichtes entdecken und für sich begreifen und verstehen kann.

 

Also: Einfach hier klicken - und schon überlegen wir, was wir für Sie tun können. Was dann im Einzelnen daraus wird, liegt natürlich an beiden Seiten: Wir werden uns auf jeden Fall Mühe geben :-)

 

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In unserem "Register" wird alphabetisch alles aufgeführt, was wir haben - ist zwar noch im Aufbau, aber schon ganz nützlich. Einfach mal ausprobieren.

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