Wenn die Wolken weg sind, lichtet sich der Blick
Wenn die Wolken weg sind, lichtet sich der Blick

Schnell durchblicken: Lichtenstein Gedicht "Punkt"

Es geht um ein Gedicht von Lichtenstein mit dem Titel "Punkt", in dem dargestellt wird, wie im Expressionismus Welt und Individuum zusammengehören und zusammen untergehen.

Zunächst das Gedicht

 

Alfred Lichtenstein

 

Punkt

 

Die wüsten Straßen fließen lichterloh

Durch den erloschnen Kopf. Und tun mir weh.

Ich fühle deutlich, daß ich bald vergeh –

Dornrosen meines Fleisches, stecht nicht so.

 

Die Nacht verschimmelt, Giftlaternenschein

Hat, kriechend, sie mit grünem Dreck beschmiert.

Das Herz ist wie ein Sack. Das Blut erfriert.

Die Welt fällt um. Die Augen stürzen ein.

Dann erste Hinweise zur Interpretation, die wir noch ausbauen werden:

  1. Ein sehr unklarer Titel
  2. dann Wirkung wohl einer Großstadt auf den Sprecher
  3. Schmerz, Vergänglichkeit, körperliche Existenz wird als schmerzhaft empfunden
  4. Es folgen weitere Aspekte der Großstadt, sehr negativ
  5. Wiederaufnahme des Vergänglichkeitsmotivs
  6. Wieder Wirkung auf das lyrische Ich, dann auf die Welt, bevor das Ich sich ihrem Untergang anschließt.

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